Second Hand neu gedacht: Warum Kreislaufwirtschaft im Bergischen jetzt wichtig ist

Second Hand ist längst mehr als ein Trend.
Und trotzdem wird es oft noch genau so behandelt.

Viele verbinden damit immer noch „günstig“, „gebraucht“ oder „Sozialkaufhaus“. Dabei geht es eigentlich um etwas ganz anderes:

  • um Ressourcen
  • um neue Formen von Konsum
  • und um die Frage, wie wir in Zukunft wirtschaften wollen

Genau an dieser Stelle stehen wir gerade – auch hier im Bergischen Städtedreieck.

Warum das Thema gerade jetzt so relevant ist

Unsere Art zu konsumieren verändert sich/sollte sich verändern. Nicht nur aus Überzeugung, sondern auch aus Notwendigkeit.

Textilien sind ein gutes Beispiel dafür, denn es werden große Mengen produziert, viele davon nur kurz genutzt und ein erheblicher Teil landet am Ende im Abfall/im Altkleidercontainer.

Second Hand ist eine Antwort darauf – aber noch längst nicht die einzige Lösung. Denn: Das System dahinter ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.

Viele Second-Hand-Angebote leisten heute schon viel mehr, weil sie Zugang und Teilhabe schaffen, sie arbeiten ressourcenschonend und sie sind Teil der lokalen Wertschöpfungskette.

Und trotzdem werden sie oft noch unterschätzt.

FAB.Region & Gründerschmiede: Kreislaufwirtschaft gemeinsam denken

Genau hier setzt die Arbeit in der FAB.Region Bergisches Städtedreieck an. Die Idee dahinter: Kreislaufwirtschaft nicht isoliert betrachten – sondern als gemeinsames Thema von Wirtschaft, sozialen Trägern und Zivilgesellschaft.

Und genau an dieser Schnittstelle bewegt wir uns auch mit der Gründerschmiede in diesem Projekt.

Wir bringen die Perspektive von:

  • Gründung
  • Innovation
  • und neuen Geschäftsmodellen

mit rein und verbinden sie mit dem, was bereits vor Ort passiert.

Denn wie wir das sehen: Die spannendsten Lösungen entstehen genau dort, wo unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

Ein Beispiel dafür ist die geplante Textilwerkstatt in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund Remscheid, in der textile Kreisläufe neu gedacht werden sollen – von der Sammlung bis zur Weiterverarbeitung.

Second Hand neu denken – auch im Kopf

Was wir dafür brauchen, ist nicht nur Struktur – sondern auch ein neues Mindset. Second Hand muss raus aus der „Sozialkaufhausecke“ und hin zu einem selbstverständlichen Teil unseres Alltags, muss als ein modernes Einkaufserlebnis wahrgenommen werden und einem sichtbaren Bestandteil regionaler Wirtschaft werden.

Denn: Nur wenn sich die Wahrnehmung verändert, verändert sich auch das Verhalten.

Einblick vor Ort: BNE-Fest in Remscheid

Wenn du dir genau diese Themen einmal konkret anschauen möchtest, hast du dazu bald die Gelegenheit:

Am 16.04.2026 beim BNE-Fest in Remscheid

Dort bekommst du:

  • Einblicke in die geplante Textilwerkstatt
  • Informationen zu den Second-Hand-Angeboten des Kinderschutzbundes
  • und die Möglichkeit, mit Akteur*innen aus der Region ins Gespräch zu kommen

Warum das auch für Gründer*innen spannend ist

Und vielleicht noch ein letzter Gedanke: Kreislaufwirtschaft ist nicht nur ein Nachhaltigkeitsthema – sondern auch ein wirtschaftliches.

In diesem Bereich entstehen gerade neue Geschäftsmodelle, neue Formen der Zusammenarbeit und neue Märkte. Gerade für Gründer*innen und Unternehmen lohnt es sich, hier genauer hinzuschauen.

Du hast nachhaltige Geschäftsideen und möchtest die einfach mal mit uns durchgehen? Kein Prolem – schick uns einfach eine Mail und wir stimmen gemeinsam einen Termin zu einer kostenfreien Gründungsberatung ab.

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