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Viel zu viele Menschen denken bei Start-Ups und Gründern nach wie vor an extravagante Hipster, die Club-Mate schlürfend die Welt verbessern wollen, oder ungepflegte Computerfreaks, die sich die Nacht um die Ohren schlagen, um illegal Daten zu „hacken“. Ist es nicht an der Zeit für ein Umdenken? Können uns diese kreativen Gründer und innovativen Start-Ups nicht gerade jetzt am besten aus dieser Krise helfen?

Corona deckt Fehler schonungslos auf

Die Corona-Pandemie hat seit 2020 sämtliche Schwachstellen in unserem beruflichen, aber auch privaten Alltag schonungslos aufgedeckt. Viele Fehler sind in unserem System sichtbar geworden. Vom großen Konzern, über Mittelständler und bis hin zu kleinen Einzelunternehmen wurden alle Unternehmen parallel vor die Herausforderung gestellt, in kürzester Zeit ihre Geschäftsmodelle zu überprüfen, anzupassen und wenn möglich neue Wege zu beschreiten.

Jede Krise bietet neue Potenziale

Gerade kleine Unternehmen und Selbstständige agieren in Krisensituationen unter hohem, persönlichem Druck und müssen mit Existenzängsten umgehen. Nichtsdestotrotz schaffen sie es vieler Orts schneller sich veränderten Marktbedingungen anzupassen. Dabei bringen sie schneller neue Innovationen hervor als die vermeintlichen „Schwergewichte“ im Markt. Dies ist neben der Eigenmotivation natürlich auch auf die Unternehmensgröße und die damit verbundene Flexibilität im Vergleich zu großen Unternehmen zurückzuführen. Aber steckt nicht noch mehr dahinter?

Der Unternehmer als solcher ist -egal ob im Konzern oder Einzelunternehmen- ein Problemlöser. Wird ein Problem wahrgenommen, entwickeln Unternehmen Lösungen, um etwas schneller, einfacher, günstiger, schöner oder besser zu machen. Das ist bei der Gründerschmiede unser Verständnis von Unternehmertum. Warum gelingt es also kleinen Unternehmen und Gründern anscheinend besser, neue (Problem-)Lösungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen? Und welchen Rückschluss können wir daraus auf unseren Umgang mit diesen „Hipstern und Nerds“ schließen?

Was unterscheidet Start-Ups von etablierten Unternehmen?

+ Flache Hierarchien
+ Moderne Organisations- und Unternehmenskultur sowie neuartige Fehlerkultur
+ Hohe Motivation des Teams
+ Starke Flexibilität
+ Pragmatische Lösungsfindung, kreative Innovationskultur

Start-Ups sind der Motor der Veränderung

Nimmt man all diese Stärken von jungen Unternehmen zusammen, führen erfolgreiche Start-Ups allein aufgrund ihrer Arbeitsweise und Organisationsform zu einer womöglich höheren Innovationskraft und einer neuen (oder wiederentdeckten) Form des Pioniergeistes. Wenn wir es gemeinsam schaffen, diesen „Motor der Veränderung“ zu starten, dann profitieren davon nur die Gründer selbst, sondern auch die mittleren und großen Unternehmen.

Als Gründerschmiede sehen wir deshalb heute mehr denn je unsere Aufgabe darin, jungen Gründern und Start-Ups nicht nur die notwendige Beratung und Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen, sondern vor allem den Zugang zu etablierten Unternehmen und unserem Netzwerk zu ermöglichen, um so Innovationen gemeinsam vorantreiben zu können.

Mehr zu unserem „Business Matchmaking für Unternehmen & Gründer“ findet sich unter https://gruenderschmiede.org/fuer-unternehmen/

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